Meniskektomie

Bei irreparablen Meniskusrissen wird der geschädigte Anteil arthroskopisch entfernt. Ziel ist die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit.

Wann wird der Meniskus teilreseziert?

  • Degenerativer Riss ohne Heilungschance
  • Riss im schlecht durchbluteten Bereich (Weiß-Zone)
  • Komplexer Riss mit mehreren Fragmenten
  • Versagen der Naht
  • Fortgeschrittene Arthrose mit Meniskusriss

Die Operation

Die Meniskektomie wird arthroskopisch durchgeführt. Über zwei kleine Hautschnitte wird der gerissene Meniskusanteil mit speziellen Instrumenten entfernt. Es wird nur so viel entfernt wie nötig, um die Funktion so gut wie möglich zu erhalten.

Dauer

Etwa 30–45 Minuten

Anästhesie

Spinal- oder Vollnarkose

Zugang

Arthroskopisch, minimal-invasiv

Aufenthalt

Ambulant oder 1 Nacht stationär

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In einem persönlichen Gespräch besprechen wir die beste Behandlungsoption.

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Rehabilitation

1

Sofort

Vollbelastung mit Gehhilfen, Mobilisation am OP-Tag

2

1–2 Wochen

Gehhilfen abnehmen, Alltagsaktivitäten

3

2–4 Wochen

Radfahren, Schwimmen, Krafttraining

4

4–6 Wochen

Rückkehr in den Sport möglich

Langzeitaspekte

Die Teilresektion des Meniskus entlastet zwar die akuten Beschwerden, erhöht aber langfristig das Arthrose-Risiko, da der Knorpelpolster vermindert ist. Bei jungen Patienten mit reparablem Riss wird daher immer die Naht bevorzugt.

Eine regelmäßige Muskelstärkung und gelenkschonende Sportarten helfen, den Verschleiß zu verlangsamen.