Meniskusnaht

Die Meniskusnaht erhält den eigenen Meniskus und schützt den Knorpel vor vorzeitigem Verschleiß.

Wann wird der Meniskus genäht?

  • Frischer Riss im gut durchbluteten Bereich (Rot-Zone)
  • Längsriss oder Bucket-Handle-Riss
  • Wurzelriss am hinteren Horn
  • Junger, aktiver Patient
  • Intakter Knorpel (keine fortgeschrittene Arthrose)

Die Operation

Die Meniskusnaht wird arthroskopisch durchgeführt. Über kleine Hautschnitte wird der Meniskus mit speziellen Nähten oder Ankern wieder an der Kapsel befestigt.

Dauer

Etwa 45–60 Minuten

Anästhesie

Spinal- oder Vollnarkose

Zugang

Arthroskopisch, minimal-invasiv

Aufenthalt

Ambulant oder 1 Nacht stationär

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Rehabilitation

1

0–2 Wochen

Teilbelastung mit Orthese, Streckung bis 0°

2

2–6 Wochen

Schrittweise Belastungssteigerung, Physiotherapie

3

6–12 Wochen

Vollbelastung, Radfahren, Schwimmen

4

3–6 Monate

Return-to-Sport je nach Heilung

Ergebnisse

Die Heilungsrate der Meniskusnaht liegt bei 60–90 %, abhängig von Risslokalisation, Patientenalter und Compliance. Die Erhaltung des Meniskus schützt den Knorpel und verzögert die Arthroseentwicklung deutlich.

Bei Wurzelrissen ist die Naht biomechanisch besonders wichtig, da der Verlust der Wurzelverankerung zu einer drastischen Funktionsbeeinträchtigung führt.